
Gold - Silber - Bronze
Nach dem MendelRace bzw. dem Gran Fondo Colnago in Italien stand am vergangenen Sonntag mit der Tour de Energie im niedersächsischen Göttingen das erste Rennen in Deutschland für die Fahrer um Teamchef Stefan Eckardt auf dem Programm. Mit einem kompletten Medaillensatz in diversen Altersklassen fuhren die Männer in weiß-orange anschließend nach Hause.
Aufgrund diverser Baustellen wich man dieses Jahr seitens des Veranstalters im Mittelteil sehr stark von der Streckenführung der Vorjahre ab und so änderte sich auch die Charakteristik des Rennens, fiel doch mit dem Bramwald die erste Selektion komplett weg. Damit war auch für Teamfahrer Jakobs klar, dass sich der Fokus zu 100% auf den Hohen Hagen verschieben würde: „Das machte aber das Rennen aber am Ende nicht leichter, gerade für viele von unseren Jungs, die eher mehr Höhenmeter mögen!“
So kontrollierte wie in den Jahren zuvor das Team Strassacker das Feld und die Fahrer von Velolease hielten sich bewusst zurück, fuhren aber aufmerksam vorne mit und auch im vorderen Teil in den Hagen hinein. Mit Jakobs und Reinlein hatte man nach den ersten Attacken und Tempo-verschärfungen am Hohen Hagen zwei heiße Eisen für die Gesamtergebnis im Feuer, während Stöhr und Eckardt in ihrer AK um den Sieg kämpften.
Nach circa der Hälfte des Anstiegs mussten zunächst auch Reinlein und Jakobs die absolute Spitze kurz ziehen lassen. „Am Ende waren sie aber immer in Sichtweite. Ein bisschen Pokern gehört dazu und zum Glück konnten wir nach dem Hohen Hagen auf beide Gruppen vor uns wieder aufschließen“, so Reinlein. Mit 18 Mann ging es in der Spitzengruppe dann Richtung Ziel, wobei man nummerisch gegen das Team Strassacker und Team SebaMed in der Unterzahl war. Nachdem alle Attacken in der Gruppe verpufften, wurde der Sieger aus diesen 18 Fahrern ermittelt. „Leider haben wir bzw. ich nicht wie erhofft das Hinterrad von Moritz (Palm) erwischt bei der Anfahrt zum Sprint. Aber Elias hat mir richtig gut den Sprint angezogen, dennoch war der Zielbogen ein paar Meter zu früh. Der Endpeed war aber klasse!“, resümiert Reinlein. Am Ende wurde er auf Platz 4 gelistet (AK P.2) und der erst 18jährige Jakobs erreichte mit Platz 9 (P.5 AK) ein richtig starkes Ergebnis in den Top10.
Noch mehr Grund zur Freude hatte Sebastian Stöhr, welcher seine Altersklasse Masters 2 gewann. Nachdem er Reinlein am Hohen Hagen in Position gefahren hatte, konnte er sich zwei Gruppen weiter hinten festsetzen und den AK-Sieg einfahren (Gesamt P.33). Auch Master 3 Fahrer und Teamchef Stefan Eckardt räumte mit Platz 3 eine weitere Podiumsplatzierung ab.
Weitere Platzierungen:
Haible (P.57/AK P.57), Jäckel (P.58/AK P.32), Mack (P.38/AK P.38), George (P.171/AK P.61), Stober (P.174/AK P.26)
